THE INFORMED SLEEPER
Rückenschmerzen

Darum schlafen Sie nicht wie ein Baby

Von DUX Design AB • 9. April 2015

Rückenschmerzen kommen während der Schwangerschaft sehr häufig vor. Studien gehen davon aus, dass zwischen 50 und 70 Prozent aller Schwangeren unter Schmerzen im unteren Rücken leiden. Mit dem zunehmenden Gewicht des Fötus verlagert sich Ihr Körperschwerpunkt nach vorn. Um diese Verlagerung auszugleichen, lehnen Sie sich zurück, um die Belastung auf die Muskeln in Ihrem Rücken zu verlagern, was zu Muskelkater und Schmerzen führen kann.

Auch kann der sich während der Schwangerschaft ständig verändernde Hormonspiegel zu einer Vielzahl von Schlafstörungen führen – von der Schläfrigkeit am Tage bis hin zur Schlaflosigkeit bei Nacht.

 

ERSTES TRIMESTER

Die Achterbahnfahrt beginnt
Der ansteigende Progesteronspiegel kann tagsüber zu überwältigender Müdigkeit führen. Die morgendliche Schwangerschaftsübelkeit setzt ein – bei vielen Betroffenen sogar bei Nacht. Im ersten Vierteljahr kann zudem Schlaflosigkeit auftreten, häufig aus Sorge um die Gesundheit des Babys, die sich verändernde Beziehung zum Partner und die Balance aus Mutterschaft und Arbeit.

Bild eines Vaters mit schlafendem Baby.

 

ZWEITES TRIMESTER

 

Die Ruhe vor dem Sturm
Im zweiten Trimester finden viele Schwangere dank nachlassender Übelkeit und ausgeglichenerem Hormonhaushalt Entspannung und Ruhe. Experten empfehlen werdenden Müttern, in diesem Zeitraum so viel Schlaf wie möglich zu tanken, anstatt sich aufgrund der Normalisierung in allzuviele Aktivitäten zu stürzen.

 

DRITTES TRIMESTER

 

Überwältigendes Schlafbedürfnis
Das dritte Trimester sorgt für die größten schwangerschaftsbedingten Schlafprobleme. Häufigerer Harndrang, zunehmende Unannehmlichkeiten und die Erschöpfung durch den Alltag lassen vielen Frauen tagsüber die Augen zufallen. Dieser Zeitraum zeichnet sich in der Regel durch Schmerzen in der Rückenmuskulatur und allgemeines Unbehagen aus – der Körper bereitet sich auf die Geburt vor.

 

DAS BABY IST DA

 

Schlafentzug, ein ständiger Begleiter
Für die meisten Frauen wird es nach der Geburt des Babys noch schwieriger, eine Nacht durchzuschlafen. Für Frauen ist es äußerst wichtig, möglichst früh während der Schwangerschaft auf viel Schlaf zu achten und wirksame Strategien für den Umgang mit Schlafproblemen zu finden.

Laut einer Umfrage zum Thema „Frauen und Schlaf“ der National Sleep Foundation geben 78 % der Frauen an, während der Schwangerschaft unter stärkeren Schlafstörungen gelitten zu haben, als in irgendeiner anderen Lebensphase.

Kurzer Schlaf. Lange Wehen.
Eine Studie der University of California in San Francisco ergab, dass Frauen, die weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, längere Wehen und 4,5 Mal häufiger eine Kaiserschnittgeburt haben. Auf Grundlage dieser Ergebnisse empfehlen die Forscher Ärzten, schwangere Patientinnen über Schlafquantität und -qualität aufzuklären.

Die optimale Schlafposition
Schwangere Frauen sollten auf der Seite, mit angewinkelten Knien und Hüfte sowie mit einem Kissen zwischen den Knien schlafen, um Druck vom unteren Rückenbereich zu nehmen. Zudem fördert das Schlafen auf der linken Seite die Blut- und Nährstoffversorgung des Fötus, der Gebärmutter und der Nieren. Längeres Liegen auf dem Rücken sollte vermieden werden.

Sodbrennen
Der nächtliche gastroösophageale Reflux (auch als nächtliches Sodbrennen bekannt) gilt als gewöhnliche Begleiterscheinung von Schwangerschaften. Die Symptome hingegen können die Speiseröhre dermaßen reizen, dass man während der Schwangerschaft davon aufwacht. Als ersten Notbehelf sollten Sie mit erhöhtem Kopf auf einem Kissen schlafen und sich auf Schonkost beschränken.

Aufwachen! Sie haben ein Baby!
Studien haben ergeben, dass im dritten Trimester bis zu 97,3 % aller Schwangeren durchschnittlich 3,11 Mal pro Nacht aufwachen.

Damit ist zu rechnen
Laut einer Umfrage zum Thema „Frauen und Schlaf“ der National Sleep Foundation geben 78 % der Frauen an, während der Schwangerschaft unter stärkeren Schlafstörungen gelitten zu haben, als in irgendeiner anderen Lebensphase.

Rennen im Schlaf
In einer Umfrage unter 600 Schwangeren gaben 26 % an, unter dem Syndrom der ruhelosen Beine zu leiden, das sich insbesondere nachts durch Kribbeln oder Schmerzempfinden in den Beinen bemerkbar macht. Dieses Syndrom zeichnet sich durch unfreiwillige Zuckungen in den Beinen aus.

Schnarchalarm!
Schlafapnoe ist eine Schlafstörung, bei der die Atmung während des Schlafens wiederholt aussetzt. Ein auffälliges Merkmal der Schlafapnoe ist heftiges Schnarchen, das von langen Pausen sowie von Keuchen oder Husten während des Schlafs begleitet wird. Dies gilt insbesondere für übergewichtige Frauen, die schwanger werden. Schlafapnoe kann auch zu Komplikationen während der Schwangerschaft wie z. B. Schwangerschaftshypertonie, Präeklampsie oder geringem Geburtsgewicht führen. Auch ist tagsüber die Müdigkeit ausgeprägter als bei Frauen ohne Schlafapnoe. Wenn Sie schwanger sind und den Eindruck haben, unter Schlafapnoe zu leiden, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen.

Endlich wieder Ruhe – oder?
Die gute Nachricht bei Schlafproblemen von Schwangeren ist, dass sie in der Regel wieder verschwinden, wenn das Baby auf der Welt ist. Sie sollten jedoch weiterhin genau auf Ihren Schlaf achten, da auch nach der Geburt Schlafprobleme auftreten können.

„The Informed Sleeper“ hält Sie stets über die Vorteile eines tieferen Schlafs für Ihre Gesundheit auf dem Laufenden.

       
AKTUELL
Ruht auch Ihre Rückenmuskulatur, wenn Sie sich schlafen legen?

Laut medizinischen Untersuchungen leiden 80 % der Menschen irgendwann in ihrem Leben unter Rückenschmerzen.

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